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Der größte Baum der Welt – General Sherman – Sequoia Nationalpark

In Kalifornien steht der bislang größte noch lebende Baum der Welt. Liebevoll wird er „General Sherman“ genannt. Mit derzeit 83,8 Metern Höhe und einem Umfang von 31,1 Metern soll der Gigant bis zu 2.500 Jahre alt sein. Er kommt auf ein Holzvolumen von 1,486.6 m³ und ist somit der voluminöseste = größte Baum der Welt und wird sogar als das größte lebende Lebewesen auf Erden bezeichnet. Tatsächlich ist ihm oben eine Baumkrone vermutlich nach einem Blitzeinschlag abgestorben.

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Der Baumumfang liegt hier nur bei circa 20 Metern.

Im Sequoia Nationalpark gibt es aber noch viel mehr zu sehen. Wir bestiegen den 2050 m hohen Moro Rock, ein domförmiger Granitmonolith, der einen wunderschönen Ausblick auf die Sierra Nevada und den Kings Canyon ermöglicht. Die Spitze ist über einen schmalen Weg mit Treppenstufen zu erreichen. Das Geländer ist teilweise recht tief und die vielen Besucher machen die schmalen Passagen mitunter recht gefährlich. Tatsächlich sterben hier wohl immer wieder Besucher. Manche werden vom Blitz erschlagen (wer klettert auf einen Fels bei Gewitter???) und andere rutschen bei Regen ab. Für Menschen mit Höhenangst oder kleinere Kinder ist der Aufstieg nichts. Selbst Hendrik drehte unterwegs um, während ich mich mit einem Freund ganz nach oben quälte.

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Der Moro Rock von unten.

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So sieht der Weg den Moro Rock hoch aus.

Die Crystal Cave Tropfsteinhöhlen hätten wir gerne besichtigt. Allerdings erfuhren wir zu spät, dass die Eintrittskarten zu den Höhlen nur an den Parkeingängen oder eben online verkauft werden – nicht beim Museum, den Höhleneingängen oder in den Shuttles.

Der Kings Canyon und der Kings River sind weitere Sehenswürdigkeiten, für die der Nationalpark neben seinen Riesenmammutbäumen berühmt ist. Gerade im August hat man hier wunderschöne herbstliche Farben, die jedoch eher von der kalifornischen Dürre hervorgerufen werden, als vom Herbst. Dennoch, dem Auge wird hier was geboten. Gerade vom Beetle Rock hat man eine tolle Aussicht auf den Kings Canyon und auch die Sierra Nevada. Wer also nicht den Moro Rock hoch will, findet hier einen tollen Ausblick.

Einer der letzten drive-thru-Trees steht/liegt im Sequoia und Kings Canyon Nationalpark. Der berühmte Tunnel Log im Yosemite war ein noch stehender Sequoia Redwood Riesenmammutbaum namens Wawona, der jedoch 1969 umgefallen ist. Im Sequoia ist es ein bereits umgestürzter namenloser Redwood, in den nachträglich eine Öffnung für durchfahrende Autos  gesägt wurde. 5,2 x 2,4 Meter ist das Loch groß, dass einem Auto die Durchfahrt ermöglicht. Der Tunnel Log ist auf der Straße nach dem Moro Rock Richtung Crescent Meadow zu finden. Die Parkverwaltungen sind mittlerweile relativ verhalten, wenn es um befahrbare Bäume geht. Es werden keine neuen Bäume beschnitten und auch die alten Tunnel Bäume nicht groß ausgeschildert. Wir mussten uns im Park durchfragen und ein netter Schweizer verriet uns dann den Weg.

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Tunnel Log oder Drive-Thru-Tree – wir hatten Spaß.

Der Eintritt in den Park liegt bei 30 US Dollar pro Auto oder 20 US Dollar pro Motorrad. Als Wanderer oder Radfahrer müsste man 15 US Dollar bezahlen. Dafür sind die Shuttle-Busse kostenlos und fahren die Besucher zwischen den Attraktionen, Campingplätzen und Parkplätzen hin und her. Hört sich erst einmal komisch an? Wald? Natur? Shuttlebus? Nicht wandern? Doch. Kann man natürlich machen. Jedoch sollte man als Besucher die Ausdehnungen vor Augen haben. Der Sequoia Nationalpark wird zusammen mit dem Kings Canyon Nationalpark verwaltet. Die Gesamtfläche liegt bei 3.500 Quadratkilometer, die dem Besucher über 2.000 km beschilderte Wanderwege offenbaren. Jährlich besuchen ca. 1,5 Mio. Menschen den Park. Damit gilt der Sequoia Nationalpark als „nicht überlaufen“. Hingegen der Yosemite Nationalpark wird jährlich von über 4 Millionen Menschen besucht. Wer kann, sollte übernachten und sich wirklich Proviant einpacken und die wunderschönen Mammutbäume bei einem Marsch zu Fuß bewundern. Wer nicht die Zeit, Geduld, Ausdauer, körperliche Verfassung hat, kann jedoch diese einzigartige Natur auch im Schnellverfahren mit dem Shuttle abfahren. Es gibt auch bis auf den Moro Rock und die Crystal Caves die Möglichkeit, als Rollstuhlfahrer den General Sherman und andere Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Alles in allem war es für mich total faszinierend. Im John Muir Wood bei San Francisco stehen die Küstenmammutbäume, die weniger breit, dafür höher werden. Dieser Unterschied fiel mir direkt ins Auge. Die unglaubliche Masse eines 30 Meter Stammumfangs ist einfach gigantisch. Was sind wir Menschen klein! Außerdem fiel mir mal wieder auf, dass in Amerika die Wälder so weit es geht unbehelligt wachsen dürfen. Da gibt es kein Aufräumen umgestürzter Bäume oder sähen von neuen Schösslingen. Das macht der Wald ganz alleine. Jedoch wird jedem Menschen so gut es die Natur zulässt, der Zugang ermöglicht. Sei es mit rollstuhlgerechten Wegen, Stufen in zu steile Pfade oder eben Shuttlebuslinien, damit auch schnellkonsumierende Besucher die gesamte Pracht zu sehen bekommen. Die Besucherzentren und Museen tuen ihr übriges dazu, dem Mensch die Natur und seine Geheimnisse näher zu bringen. Wer will kann auf unterschiedlichste Art übernachten. Ob nun im selbstgebrachten Zelt, im bereits aufgestellten Zelt mit Bett, einer Holzhütte, einem Campingwagen oder einem Hostel, Hotel oder Luxus-Ressort – im Grunde gibt es für niemanden eine Begründung, sich hier nicht wohlzufühlen und die Landschaft zu genießen.

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