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Erfahrungsbericht: Englisch Sprachkurs mit WordDive

Das wichtigste am Auswandern ist es, die Sprache zu können. Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnte, gibt es zu meinem Schulenglisch und dem Amerikanischen Englisch doch einige Unterschiede, die ich noch immer aufarbeite. Das finnische Unternehmen WordDive bot mir die Gelegenheit, einen ihrer Englischkurse zu testen. Und da sie zu ihrem Abitur Vorbereitungskurs für Englisch auch Amerikanisch Englische-Kurse online anbieten, habe ich das Angebot dankend angenommen.

Das Anmelden und Kurs auswählen geht ganz fix und man kann direkt starten. Am Anfang bietet WordDive die Möglichkeit, 14 Tage die Kurse kostenlos zu testen. Danach wird der Kurs kostenpflichtig, je nach Umfang, den man wählt. Der Preis ist jedoch überschaubar und absolut marktgerecht.

Die Übungen sind immer mit Bildern und fast immer mit Synonymen und Beschreibungen ausgestattet, so dass man das gesuchte Wort schnell rausbekommt.

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WordDive Hauptübung

Hier handelt es sich um das Wort „drive“, welches „fahren“ bedeutet. Wer das nicht weiß oder nicht von alleine drauf kommt, klickt auf „Versuchen“. Dann zeigt einem WordDive das gesuchte Wort direkt an. Wer die englische Beschreibung oder die Synonyme nicht versteht, kann sich die Hinweise auch direkt übersetzen lassen oder man lässt sich das gesuchte Wort auf Englisch vorsprechen. Je nachdem, ob und welche Hilfe man benötigt, ändert sich die erreichte Punktzahl der Aufgabe, was in mein Endergebnis einfließt.

Ich finde diese verschiedenen Möglichkeiten der Hilfestellung sehr gut. Wobei ich die ersten Male von dem „Versuchen“-Button irritiert war. Eigentlich gehört an diese Stelle ein „Okay“ für das Eingabefeld. Auch finde ich „Versuchen“ etwas irreführend. „Tipp“ oder „Hilfe“ finde ich passender, da man ja seine Eingabe „versuchen“ könnte. Das eigentliche Abschicken der Eingabe erfolgt durch die Enter-Taste, was ich im Zusammenhang mit dem Button irritierend fand. Nun denn – wer das einmal verinnerlicht hat, kommt schnell mit dem Programm klar.

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Alles richtig gemacht!

Wer schnell voran kommen will, kann bei WordDive etwas abkürzen. Was wirklich praktisch ist – man kann gleich mehrere Zeitformen gleichzeitig üben. Man muss nicht alle drei Formen eingeben, aber man kann und erhält auch gleich die dreifachen Punkte (für Antworten ohne Tipp zum Beispiel gibt es jeweils 8 Punkte). So bekommt man sehr schnell Lernerfolge zu sehen, erzielt schnell viele Punkte und vor allem lernt WordDive gleich besser meine Stärken und Schwächen kennen und passt automatisch das Lernprogramm meinen Kenntnissen an. Das garantiert einen individuellen Lernfortschritt ohne langweiliges Wiederholen!

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Übungsfortschritt

Der Übungsfortschritt wird spielerisch dargestellt und man kann gut sehen, wie viel Zeit man bereits investiert hat und wie gut der Fortschritt war.

Sollte man keine Lust mehr haben, wie ich jetzt zum Beispiel unregelmässige Verben zu lernen, so wechsle ich einfach den Kurs. Hier habe ich immer die Möglichkeit, entweder spielerisch mit dem Einstiegsspiel zu üben oder direkt zu den Hauptübungen überzugehen. Das Einstiegsspiel eignet sich hervorragend für Sprachanfänger. Man sieht ein Bild und bekommt mehrere Antworten vorgeschlagen. Die passendste sucht man sich aus. Ziemlich einfache aber effektive und animierende Lernweise.

Dadurch hat man einen sehr natürlichen Zugang zu der neuen Sprache, da man die neuen Vokabeln hört, liest, ab und an interpretiert und direkt im Unterbewusstsein mit Gesehenem verbindet. Gerade das finde ich zur Vertiefung des Sprachschatzes sehr wichtig. Meine Erfahrung ist, ich persönlich muss das Wort tatsächlich hören und lesen, damit es sich mir einprägt. Nur über eine Audio-CD oder Podcast zu üben, wäre für mich undenkbar. Und bei WordDive wird nach jeder Übung das Wort noch einmal in in Praxisbeispiel eingebunden, so dass man direkt den Sprachgebrauch des Wortes lernt. Das finde ich sehr hilfreich.

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Praxisbeispiel

Für unterwegs bietet WordDive ein iPhone-App und ganz neu auch eine Android-Version an, damit man auch im Bus oder beim Warten im Restaurant noch eine kurze Lern-Session einlegen kann. Ich habe auch schon einmal mit anderen Sprach-Apps früher geübt. Mit Babbel (kostenpflichtig) und Duolingo (kostenlos) habe ich so meine Erfahrungen gesammelt. Beide haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sind leider sehr aufwendig. Während man bei WordDive einzelne Worte konjugiert oder übersetzt, muss man bei Babbel und Duolingo ganze Sätze eintippen. Das finde ich gerade für unterwegs lästig. Zudem wollen beide Apps, dass man Sprachaufnahmen macht. Auch das finde ich in einem Bus eher albern. Bei WordDive konzentriert man sich wirklich auf meinen Lernerfolg und nicht „pseudo“-Aussprache-Aufzeichnungen. Schon mal probiert? Da kannst Du was völlig anderes nuscheln und Babbel gibt Dir den Daumen hoch bzw. grünen Haken… Nicht so die beste Erfahrung.

Entscheidender Vorteil jedoch von Babbel und Duolingo bisher – beide bieten in der Übung die Möglichkeit an, Fehler direkt zu melden bzw. andere Lösungsvarianten einzureichen. Dadurch haben beide breitere Sprachschätze. Gerade bei „How are you?“ gibt es mehr als nur eine Antwortmöglichkeit. „I am good.“ „How are you?“ oder „Fine.“ etc. gingen alle bei Babbel oder Duolingo bzw. wurden mir sogar als weitere Variante angezeigt. Diese Erweiterung gibt es bei WordDive noch nicht. Mir wurde von WordDive versichert, dass dieses Feature in der Umsetzung ist und jedoch bald ausgerollt wird.

Für manche Ausdrücke gibt es einfach mehrere Übersetzungen. Hier im Bild hatte ich mich zum Beispiel völlig vertan. Ich dachte es geht um „spending money“, da das zu der Beschreibung „give money“ passte. Aber es ging um „bezahlen“, was zwar im weitesten Sinn auch „Geld ausgeben“ („spending money“) bedeutet, aber hier einfach falsch war.

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Falsch übersetzt, keine Punkte

Abschließend kann ich sagen, WordDive ist nach meinen Erfahrungen durchaus ein empfehlenswerter Online-Sprachkurs. Ich habe spielerisch Vokabeln aufgefrischt und viele neu gelernt und merke über die Wochen einen bleibenden Erfolg. Besonders die Auswahl-Möglichkeit der englischen oder amerikanischen Aussprache finde ich hervorragend. Die Übungen sind in Alltagssituationen eingebunden und ich kann mir sogar Alltagssituationen aussuchen, die ich lernen möchte (Berufsleben, Reisen, Essen und Trinken, Kunst und Kultur, etc.). Das ist sehr hilfreich! Außerdem sind die Vokabeln so besser auf meine eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, was mir einen größeren Lernerfolg und auch Lernanreiz beschert. Alles in allem waren meine Erfahrungen mit WordDive sehr gut. Und die Fortschrittsanimation am Ende der Übungen motiviert mich, am Ball zu bleiben!

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