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Amerikanische Küche trifft Deutsche Küche

…oder einfach „Lecker!“

Ich koche gerne. Ich esse gerne! (Sieht man auch….) Und wenn ich Zeit und Inspiration habe, probiere ich liebend gerne neue Rezepte aus. Bevor wir nach Kalifornien gingen, fragte mich eine Bekannte leicht entsetzt, ob ich denn „keine Angst vor dem Essen da drüben habe!“. Wir kennen alle die Bilder der Mega-Fetten überbeleibten Amerikaner und ja, es gibt hier fast nichts zwischen „Ich esse nur eine Karotte am Tag“ und „Ich esse eine Karotte pro Jahr“. Das heißt aber nicht, dass es nicht gesunde Vielfalt gäbe. Gerade Kalifornien ist DER Staat, wenn es um frisches Obst und Gemüse, Mandeln oder Öle geht. Hier wird eigenes, sehr gutes Olivenöl produziert, 80% der Mandelproduktion kommt aus Kalifornien und wer einmal unsere Kirschen gegessen hat… Melonen, Mangos, Orangen, Aprikosen, Erdbeeren… alles vor unserer Haustüre. Daher „Nein, ich habe überhaupt keine Angst vor dem Essen hier drüben.“

Meine ersten hausgemachten Maultaschen.

Hausgemachte Pizza mit Lachs und Pesto.

Meine Grill-Champignons erfreuen sich hier größter Beliebtheit bei jedem BBQ.

Als wir hier ankamen und Weihnachten vor der Türe stand, habe ich noch viele Deutsche Rezepte gekocht. War es Heimweh, die Sentimentalität der Feiertage… vielleicht auch einfach zur inneren Beruhigung, dass ich auch hier noch Gewohntes kochen und essen kann und nicht mit Burgern anfangen muss… Vielleicht auch alles gemeinsam. Mittlerweile habe ich einige Deutsche Geschäfte abgeklappert und zu meiner Beruhigung bekomme ich hier im Grunde alles, was ich brauche. Außer der Gans zu Weihnachten. Es gibt wirklich nur Truthähne oder Schinken. So eine Gans oder Ente habe ich noch nie beim Metzger gesehen. Das bleibt noch eine Aufgabe für unser zweites Weihnachten.

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Das schöne ist jedoch, es gibt ja auch so viel Neues zum Testen, Probieren! Die Küche in Kalifornien ist definitiv leicht. Wir haben viel Crab (Krebs, Riesenkrabbe), Shrimps, Cale (Grünkohl, der hier roh gegessen wird), Huhn, Brokkoli und Rosenkohl. Es gibt immer frittierte Speisen, aber es gibt immer sehr figurbewusste Varianten auf der Speisekarte im Restaurant und das ist meist NICHT der Salat. Betonung wirklich auf NICHT, denn die Dressings und Toppings (Bacon, Gorgonzola, Nüsse, getrocknete Früchte, Avocado…), die hier verwendet werden, gehen ordentlich in die Kalorien. Und da spreche ich von 1800 Kalorien pro Teller! Also eher Finger weg vom Salat und hin zu Seafood, Hühnchen und Gemüse. Das können sie auch wirklich gut. Die spanischen und chinesischen Einflüsse haben eine Vielfalt an Gewürzen und Aromen an die Westküste gebracht, was hier ein ordinäres Huhn auch ohne frittiert zu sein, wirklich spicy macht. Ob das nun ins Milde mit etwas Fruchtsüße geht, oder ob man es wirklich pfeffrig mag – hier findet man alles. Und ich tobe mich wild aus!

 

 

 

2 Gedanken zu “Amerikanische Küche trifft Deutsche Küche

  1. Dr. Bernhard Jankowsky schreibt:

    Nun bin ich beruhigt, dass Ihr in Kalifornien auch vernünftig essen könnt! Unsere Erfahrungen dort beschränken sich allerdings auf die Restaurant-Kost und erinnern uns vornehmlich an schrecklich frittierte Speisen;;beste Zutaten wurden gleichsam in der Pfanne und im Öl vergewaltigt. Gut gegessen haben wir dort eigentlich nur in ausländischen Lokalen.Aber diese Erfahrungen liegen über 15 Jahre zurück…

    Gefällt 1 Person

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