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Key West, Florida – ein Ausflug mit dem Flieger

Unsere erste Station war Melbourne, Florida, was ca. 1h mit dem Auto von Orlando entfernt ist. Hier konnte Hendrik sein europäisches Instrument-Rating IFR (Instrumentenflug) erneuern, was wir gleich zum Anlass nahmen, endlich mal wieder einen gemeinsamen Flieger-Ausflug zu machen. Key West war das perfekte Ziel für einen Wochenendausflug. Von Melbourne wären es mit dem Auto über 5h Autofahrt, mit dem Flieger, einer Piper Archer waren es nur 3h Flugzeit. Dabei hatten wir wunderschöne Aussichten auf die Everglades, Miami’s Skyline, den Atlantik und die verschiedenen Florida Keys mit ihren Wasseruntiefen. Einfach eine Reise wert. Florida, Florida Keys, Key West, fliegen, selber fliegen, Privatpilot, PPL, VFR, IFR, Piper, Privatflieger, Ausflug, Ausflugsziel, Wochenendausflug, Wochenendtrip, Sehenswürdigkeit, Sehenswert, Touristenattraktion,

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Neben den Wolken…

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Der südlichste Punkt des amerikanischen Festlands liegt auf Key West. „The Southernmost point“ ist eine übergroße Boje, die am südlichsten Strand von Key West aufgestellt ist. Ehrlich gesagt hatten wir den Eindruck, das Stadtmarketing hat sich einen bislang touristisch unerschlossenen Punkt auf der Stadtkarte angeschaut und dann dorthin diese Attraktion gesetzt. Es gibt eine ganze Liste von  „südlichsten Punkten“ der USA. Möge jeder den seinen finden. Definitionen gibt es genügende. In jedem Fall war diese Sehenswürdigkeit mal wieder Beleg für ein bisher für mich nur in Amerika vorkommendes Phänomen: Anstehen für Fotos oder Selfies. Würde kein Deutscher machen. In Europa habe ich das auch nie gesehen. In Amerika jedoch sogar bei Weihnachtsfeiern oder Stadtbesichtigungen. Man steht brav Schlange, um ungestört ein paar Bilder machen zu können. Habe ich ganz ohne Anstehen im vorbeigehen hinbekommen. 😉

Wir hatten kurzfristig ein Bed and Breakfast gebucht, das Duval Gardens. Machen wir uns nichts vor – Key West ist teuer, um nicht zu sagen, völlig überteuert. Das Duval Gardens spielt bereits in der unteren Kategorie preislich mit. Als kleines Boutique Hotel jedoch mitten im Herzen von Key West, der Duval Street. Muss jeder für sich entscheiden, wo und wie er wohnen möchte, jedoch wollten wir mit nur einem halben Tag Zeit mitten ins Zentrum. Strand kennen wir ja als Kalifornier. Außerdem ist Key West nicht für seine Strände berühmt. Hier dreht sich alles um Wassersport, Boote, Jet Skis, Mangroven, fischen… Ehrlich gesagt hat es ganz schön viele Algen gegeben. Aber das Wasser ist dennoch herrlich türkis, klar und warm.

Da die Florida Keys nur ca. 90 Meilen von Kuba entfernt sind, ist das kubanische Lebensgefühl durch die vielen kubanischen Flüchtlinge an jeder Ecke spürbar. Sei es das in Florida wirklich fantastische kubanische Essen (….sorry. In den USA haben sie auch die Zutaten für ihre gute Küche, im Gegensatz zu Kuba selbst…) oder die „echten“ kubanischen Zigarren (ich kann das wirklich nicht beurteilen), die kubanische Flüchtlingshilfe und Spendenaufrufe. Grabmäler für die vielen Ertrunken oder einfach die Kubaner an sich, die hier leben – Kuba und die Karibik ist auf den Florida Keys an jeder Ecke Teil des Lebens. Für mich war neben dem Zigarrenrauch der morgendliche Hahnenschrei die stärkste Verknüpfung zu Kuba. Auf den Keys sind freilaufende Hühner ständig präsent. Früher hat man sie als Sonntagsbraten gehalten oder Hahnenkämpfe. Jedoch seitdem diese verboten sind und man Sonntagsbraten einfach kaufen geht, laufen diese Hähne und Hühner frei auf der Insel herum. Man liebt sie, aber man hasst sie auch, wenn um 4:30 Uhr zum Appell gekräht wird…

Abends trifft man sich dann zum Sonnenuntergang auf dem Mallory Square zur Feier des Sonnenuntergangs. Auf dem großen Platz direkt am Hafen finden sich circa eine Stunde vor Sonnenuntergang Gaukler, Künstler, Feuerschlucker, Musiker und Kunsthandwerker ein, um mit den Massen an Touristen und Schaulustigen den wunderschönen und farbenfrohen Sonnenuntergang zu feiern. Hier gibt es zu essen, trinken, Bongo-Spieler, dressierte Katzen, den südlichsten Dudelsack-Spieler Amerikas… Der Sonnenuntergang ist wirklich traumhaft schön.

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Am nächsten Morgen ging es auch schon wieder nachhause. Mein Privatpilot flog uns bei wenig Verkehr und vielen Wolken sicher nach Melbourne, Florida. Von hier fuhren wir nach Orlando, um unseren Flieger zu erwischen. Es ging mit Zwischenstopp in Cincinnati, Ohio nach Denver, Colorado wo wir in unseren Flieger nach San Francisco, Kalifornien hätten umsteigen müssen. Den haben wir prompt verpasst, da ein Flieger das Gate in Denver blockierte. Eigentlich wäre das kein Problem gewesen, hätte die Fluglinie unsere Daten richtig koordiniert. Man wusste, dass wir im Flieger sind und nach San Francisco müssen. Jedoch hat man die Flugnummer nicht geprüft und ging davon aus, unser Flieger wäre der eine Stunde später abhebende. So durften wir zum Gate rennen und konnten dem Schließen der Türen nur hilflos zuschauen. Der Flieger rollte ohne uns davon… Der nächste und auch letzte für den Tag war auch bereits überbucht. So kamen wir zu einer Sonderrunde Denver mit 4 Stunden Schlaf, ehe wir die erste Maschine am nächsten Tag besteigen durften. Aber so kam ich zum Abschluss wenigstens zu einigen weiteren schönen Luftaufnahmen.

 

 

 

2 Gedanken zu “Key West, Florida – ein Ausflug mit dem Flieger

  1. Dr. Bernhard Jankowsky schreibt:

    Aus so toller Perspektive habe ich die „keys“ selbst bei häufigen Besuchen noch nicht erlebt! Fliegen müsste man können!!

    Gefällt mir

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