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Absolut sehenswertes Seattle!

Ca. 650.000 Einwohnern leben im schönen Seattle im Evergreen-State Washington. Böse Zungen behaupten, Evergreen (immer grüner)-State sei nur eine Vermarktung des ständigen Regens. Seattle selbst trägt den Spitznamen The Emerald City („Die Smaragdstadt“), was wirklich passt. Wer grüne Städte mag, wird sich in Seattle in jedem Fall wohlfühlen. Wir waren fünf Tage vor Ort und es regnete nur einmal über Nacht. Tatsächlich empfand ich persönlich das Klima sehr deutsch. Auch die Vegetation kommt der alten Heimat näher, als Kalifornien. Wunderschöne alte Kastanien säumen die öffentliche Plätze und spenden Schatten – oder eben Regenschutz.

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Der Hinflug nach Seattle, Washington.

„Ride the Ducks“ – Eine Stadtrundfahrt im Amphibienfahrzeug

Seattle liegt direkt an einer Meeresbucht und ist umringt von Seen und Flüssen. Im Hafen fahren mehrere Fähren zu den verschiedenen Inseln und Nachbarregionen. Mit einem Amphibienfahrzeug hat man neben der Stadt auch einen traumhaften Ausblick auf die Skyline vom Wasser aus. Seattle, Washington, Skyline, USA, reisen, Wochenendtrip, Wochenendausflug, Ausflug, Kurztrip, Ausflugsziel, Sightseeing, Sehenswürdigkeiten, Besichtigung, Sehenswert,

Die Ente, wie das Fahrzeug genannt wird, ist eine kleine Party-Rundtour. Laute Musik böllert passend zu den Stationen und Anekdoten aus den Lautsprechern und ein gut gelaunter Tourguide erzählt lustige Geschichten und Schwänke aus der Geschichte Seattles. Ich muss gestehen, am Anfang war ich eher noch nicht so in der Stimmung. Es war gerade mal 11 Uhr und noch war mir nicht nach „Party“ zu Mute. Aber tatsächlich ist die Musikauswahl gut, die Stimmung ausgelassen und die Fußgänger und Passanten winken der „Ente“ zu, so dass man sich sehr schnell schunkelnd und schnatternd auf dem Amphibienfahrzeug wohl fühlt. Ich hatte Spaß. „Whoop-whoop“ kann ich nur sagen!

Besuch im Aquarium von Seattle

Das Aquarium ist direkt am Ufer neben „Miners Landing“ und eignet sich auch bei schlechtem Wetter für einen Besuch. Für Kinder sind die Streichelbecken mit Seesternen und Seeigeln sicher interessant. Für Erwachsene ist das Aquarium eher in die Jahre gekommen. Ehrlich gesagt machen einige Becken einen ziemlich traurigen Eindruck. Fische, die voller Algen einfach auf den Schaufensterbrettchen oder gleich dem Boden lagen, Fische, denen ein Auge fehlte oder die gerade Opfer von Quallen werden, traurige Seelöwen, die immer und immer wieder die gleiche acht schwimmen. Also Erwachsenen würde ich vom Besuch eher abraten. Wer ein wirklich gutes Aquarium besuchen wollte, muss einfach nach Monterey.

 

Ein Spaziergang im Olympic Sculpture Park

Der Park ist direkt an der Bucht und man hat einen schönen Blick. Man kann die Sonne, wenn sie mal da ist, genießen und dabei durch verschiedene Anlagen spazieren und Kunstwerke bestaunen. Der Park ist nicht übermässig groß, bietet aber eine willkommene Abwechslung und ist sehr schön angelegt und gepflegt.

Eine Fahrt im Riesenrad „Great Wheel“ von Seattle 

Die Fahrt kostet für Erwachsene $13. Das Rad selbst ist gar nicht so hoch, bietet aber über die Bucht einen schönen Ausblick. Die Stadt selbst ist leider selbst durch Hanglage ansteigend, weswegen man von der Skyline gar nicht so viel sieht. Aber dennoch lohnt sich die Fahrt, wobei ich von Las Vegas noch ganz schön verwöhnt bin. Insgesamt soll man 3 Runden fahren. Bei mir waren es jedoch 4 – aus welchem Grund auch immer. Hat in jedem Fall Spaß gemacht und die geschlossenen Gondeln sind beheizt oder klimatisiert, wie es die Wetterlage gerade erfordert. Praktisch!

360°-Blick auf der Space Needle

Das Design dieses Turms ist berühmt. Jeder hat es schon einmal gesehen. Diese Touristenattraktion entstand bereits 1962 anlässlich der Weltausstellung. Ich würde empfehlen die Eintrittskarten online zu kaufen, weil man minimal spart, aber auch weil man sich die erste Schlange an der Kasse sparen kann. Die Tickets gewähren zu einer gebuchten Uhrzeit Eintritt im 30min-Fenster. Man sollte da auch da sein! Auch wenn die Schlange dann lang aussieht, es geht verhältnismässig schnell – je nachdem wieviel Aufzüge in Betrieb sind. Der Aufzug fährt außen am Turm hoch, ist aber auch für Menschen mit Höhenangst geeignet, da man sich schon nach vorne drängeln müsste, um wirklich runterschauen zu können.

Oben ist ein Restaurant, das man reservieren müsste. Ansonsten findet man den üblichen 360° Rundgang mit Erklärungen, Snackbar und Ferngläsern. Man kann auch raus auf die äußere Besichtigungsplattform und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Der Blick ist schön. Man kann den Schnee auf den Bergen sehen und bekommt einen guten Überblick, wieviel Wasser und Grün Seattle doch zu bieten hat.

Chihuly Garden

Zuerst dachte ich nicht, dass es mich wirklich begeistern würde. Der Eintritt wurde im Doppelpack vergünstigt mit dem Ticket für die Space Needle angeboten. Daher hatte ich nur wenig Erwartungen. Doch dann… wir waren begeistert.

So etwas farbenfrohes, verschnörkeltes, kunstvolles habe ich selten gesehen. (Die Bilder können auch alle einzeln angeklickt werden und man sieht es dann vergrößert.) Diese Glas-Skulpturen sind alle von Hand gefertigt. Chihuly sagt in einem Dokumentarfilm, dass seine Mutter einen gründen Daumen und eine große Liebe zu ihrem Garten hatte, die ihn selbst noch während seiner Künstlerfindung so inspirierte, dass er beides einfach vereinte. Gelungen, muss ich sagen. Wirklich mal etwas anderes, drinnen sowie draußen und einfach schön.

Pike Place Market – die Markthallen Seattles

Ich kenne niemanden, der etwas gegen gutes Essen hat. Und im Pike Place Market bekommt man genau das. Frischeste Zutaten, hausgemachte Gerichte, Käse, dem man noch beim Gehen zuschauen kann, leckere Sandwiches oder langsam gegrilltes Schweinefleisch, fangfrischer Fisch und Seafood und tatsächlich die beste Chowder, die ich je ass. Chowder ist eine weiße, cremige, reichhaltige (Jacobs?-) Muschelsuppe, die mit kleinen Gemüsestücke (Kartoffel, Lauch) meist im Brotleib serviert wird. Ich muss sagen, oft waren diese Suppen eher so Mehlschwitzen mit Fischstücken drin und nicht lecker. Als ich las, dass der Pike Place Market für seine Chowder Suppe berühmt ist, war ich eher skeptisch. Aber wow! Sie war cremig, leicht, nicht mehlig, kleine Stücke in perfekter Konsistenz und alles zusammen gut abgeschmeckt. Wer jedoch lieber ein gutes Sandwich oder Mac and Cheese essen möchte, sollte dringend zur Käserei Beecher’s gehen. Meine Güte war diese Stulle lecker!

Alles in allem ist Seattle eine wirklich tolle Stadt. Es hat uns schwer begeistert. Man hat wirklich sehr viel Abwechslung. Wer Kunst- oder Musik-begeistert ist, findet hier ein breites Angebot. Ebenso gibt es eine riesige Auswahl an richtig guten Restaurants in allen Preisklassen. Die Bio-Kultur erlebt hier eine Hochsaison, die sich wirklich lecker durch die Küchen der Stadt zieht. Mit vielen internationalen Einflüssen und dem derzeitig anhaltenden Wirtschaftsboom, den Seattle erlebt, wächst die Stadt nicht nur räumlich, sondern auch kulturell. Wir haben viele nette Gespräche geführt und uns sehr wohlgefühlt.

2 Gedanken zu “Absolut sehenswertes Seattle!

  1. Dalo 2013 schreibt:

    This post made me very happy this Monday morning here in Hong Kong. Your Seattle adventures basically made a circle around my home in Seattle – I know all of these areas so very well! My favorites: the sculpture park along the water and of course Pike Place Mkt, where I get my veggies. Great review and highlights ~ great post! 🙂

    Gefällt 1 Person

    • Nadja schreibt:

      Oh I love your hometown! It’s so creative and has so much to offer. Really enjoyed my time! And makes me very happy to send you some pics of your home around the world 🙂 I loved the food, Pike Place Mkt, Chihuly Garden was amazing and of course riding the ducks was fun. First felt a bit stupid, but people were so amazed by the duck, waving and woohing! Couldn’t resist to fall in love with this tour and the people. Great city!

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