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Wie sieht Dürre in Kalifornien eigentlich aus?

In den letzten Jahren regnete es immer weniger in Kalifornien. Die Dürre nimmt teilweise bedrohliche Ausmasse für Mensch und Tier an. Schreckliche Brände im Sommer und gefährliche Erdrütsche im Winter sind nur einige Folgen. 2016 erholt sich die Situation in Nordkalifornien. Dennoch sind die Veränderungen der Landschaft nicht zu übersehen.

Gerade am Ufer der niedrigen San Francisco Bay lagert sich das Salz des Pazifiks in Folge der starken Wasserverdunstung stark ab. Eine unwirkliche Mondlandschaft entsteht, die trotz den lebensunfreundlichen Bedingungen eine bizarre Schönheit ausstrahlt.

Alle Fotos habe ich im Bedwell Bayfront Park aufgenommen.

5 Gedanken zu “Wie sieht Dürre in Kalifornien eigentlich aus?

  1. Dr. Bernhard Jankowsky schreibt:

    So tragisch die Lage ist, so beeindruckend sind die Bilder, Kompliment!
    Übrigens ist es auch in Brandenburg so knochentrocke!n, dass einige Störche nicht mehr genügend Regenwürmer finden und beginnen,, aus Hungersnot ihre Brut aus den Nestern zu werfen

    Gefällt 1 Person

  2. stephancb schreibt:

    Viele, d.h. einige Millionen Stück, Bäume könnten helfen, Kalifornien wieder in ein grünes Land zu verwandeln.
    Bäume verdunsten zwar wie jede Art von Vegetation Wasser, sie tun das aber in viel größerem Maße als z.B. Wiese oder auch Büsche. Die Blattfläche pro Quadratmeter Boden (Blattflächenindex/Leaf Area Index) ist bei („ausgewachsenen“) Bäumen einfach am Größten. Verdunstung hält zum einen die Temperaturen niedrig und zum anderen sorgt das verdunstete Wasser bei vielen Bäume für Wolken, die dann ins Landesinnere ziehen können und dort für Regen sorgen, weitab von den Küsten.

    Erkannt haben dies die beiden russischen Wissenschaftler Anastassia Makarieva und Victor Gorshkov:

    Revolution in der Windmaschine
    02.04.2009, Daniel Lingenhöhl

    http://www.spektrum.de/news/revolution-in-der-windmaschine/987877

    Auch die Wissenschaftler Antonio Donato Nobre, Douglas Sheil und Tom Goreau weisen in Vorträgen (Youtube) auf den Zusammenhang zwischen Bewaldung und Wasserkreislauf hin.

    Es gibt inzwischen viele Orte wie East Porterville im Central Valley wo Bewohner auf Trinkwasserlieferungen angewiesen sind, weil die eigenen Brunnen versiegt sind (leergepumpt durch große Agrarfirmen, die das Wasser für ihre Exportprodukte brauchen):

    Kaliforniens Farmer beten für Regen
    18. September 2015
    An die 1200 Brunnen sind ausgetrocknet in und um East Porterville. Zwar denkt die Stadt daran, zusätzliche Rohre zu verlegen, um auch die Barackensiedlungen ans Wassernetz anzuschließen. Doch dazu wird ein Anrainer typischerweise mit 25.000 Dollar zur Kasse gebeten, und das können sich nur wenige leisten,

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/duerre-in-kalifornien-farmer-beten-fuer-regen-aid-1.5393663

    Die Landwirtschaft in Kalifornien sollte unbedingt auf Agroforstwirtschaft (de.wikipedia.org/wiki/Agroforstwirtschaft) umsteigen:

    Wiederaufforstung kann mit einfachen Mitteln billig und effektiv erfolgen:

    Tony Rinaudo: „Against the odds: Reversing desertification in arid and semi arid lands
    youtube.com/watch?v=Dm_qlyvdZ_A

    Gefällt 1 Person

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