Routing: Henderson (KHND) – San Diego (KMYF)

KHND-KMYF

Am heutigen Tag ging es von Henderson nach San Diego (Montgomery Field) (KHND – KMYF). Wir hatten bei der Ankunft noch kein Fuel angefragt, so dass wir das nun bei der Abreise nachholen mussten. Das war das erste mal auf der Reise, dass es beim Tanken eine „Warteschlange“ gab. Der Fuel-Truck musste also erst noch 2-3 andere Flugzeuge befüllen. Nach etwa 15 Minuten war aber auch hier getankt, bezahlt und wir konnten zum Flugzeug laufen. Die Parkgebühren waren in Henderson mit 15$ pro Tag die bisher höchsten, was aber dennoch verglichen mit den üblichen Gebühren in Deutschland ok ist. Auch hier kannte man keine Landgebühr.

Der Wind kam aus nördlichen Richtungen, so dass wir von 35L starteten, die „left downwind departure“ flogen und dann Richtung Süden vorhatten unter dem Las Vegas Airspace B durchzufliegen. Als wir Las Vegas Departure für Flight-Following riefen, bekamen wir jedoch direkt die Freigabe für den Bravo Airspace, um auf unsere Reiseflughöhe steigen zu können. Wir bekamen zwar das gern gehörte „Radar Contact“ und einen Transponder Code. Der Radar Service sei jedoch sehr eingeschränkt in unserer Flughöhe. So dauerte es auch nicht lang und wir hörten „5US, Radar contact lost“. Auf der Strecke selbst gab es nicht all zu viel spannendes zu sehen: Wir überflogen die Wüste von Nevada, die mir doch etwas eintönig erschien. Wir freuten uns über die Abwechslung, als wir die „Salton Sea“ und die Berge vor San Diego sahen.

Als wir dann wieder Radar service hatten, bekamen wir auch direkt einige Traffic Meldungen. Der Luftraum um San Diego war sehr gut gefüllt. Unseren Descent hinter Julian VOR mussten wir das ein oder andere Mal unterbrechen, um Verkehr auszuweichen. Der Anflug auf MYF ist auch recht spannend, wenn man keinen anderen Luftraum durchqueren möchte: Lateral mit ein paar Meilen Abstand geht fast überall ab 1800ft B-Airspace los. Ebenso der „Deckel“ ab 4800ft. Dann ist da noch der Delta-Airspace von KSEE, der bis 2400ft geht. Man darf also entweder Funkkontakt aufnehmen, um den Luftraum zu durchqueren oder drüber fliegen. Wir entschieden uns für den Weg darüber und kontaktierten Montgomery Tower. Wir wurden „straight in 28L“ geschickt und fast „traditionell“ kam es niemals zum geforderten Melden des „3 mile final“, da davor das „cleared to land“ kam.

Nach kurzem Rollen auf den Parkplatz meldeten wir uns beim FBO und erfragten die Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Uns wurde ein Taxi empfohlen, was auch direkt gerufen wurde. Das „Taxi“ war dann eher ein Limosinenservice, der uns komfortabel und recht günstig nach San Diego zu unserem Hotel brachte.

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