Wer die drei ??? früher hörte, kennt alte verlassene Goldgräberstädte als beliebte Kulisse für so manches Hörspiel. Wir suchten nach einen Tagesflug-Ausflugsziel und Columbia wurde uns von einigen Piloten bei den Angel City Flyers wärmstens empfohlen.
Der Flug dauerte gut drei Stunden. Die Landschaft ist nicht sonderlich reizvoll. Viel Agrarwirtschaft machen die Fläche relativ langweilig von oben aus. Erst gegen Ende nähert man sich dem Yosemite Nationalpark, wo die Landschaft dann wieder spannender wird.
Als wir endlich da waren, mussten wir zu Fuß einem kleinen Trampelpfad in die Stadt nehmen. Trotz des vergangenen Goldrauschs sind hier noch immer einige Menschen geblieben. Die Einheimischen sind sehr freundlich, nicht ganz so zugänglich wie andere Amerikaner an der Westküste, aber sie haben sich sehr gefreut, „Besuch“ zu bekommen und begrüssen Touristen sehr.
Columbia ist eine sehr gut erhaltene Westernstadt, die den Besucher noch heute den Gold Rush erleben lässt. Man kann Gold schürfen, waschen und sich kleine Münzen prägen. Der Saloon lädt an der langen Bar auf ein leckeres kühles Bier ein und das Essen war auch sehr gut. Mein 3-Beans-Chili war wirklich lecker.
Es wird dem Besucher hier einiges geboten. Der Schmied macht Hufheisen und beschlägt evtl. ein Pferd, viele verschiedene Shops und Museen haben offen, ein kleiner Gerichtssaal kann besichtigt werden und viele Veranstaltungen können über das Jahr hinweg besucht werden. Alles in allem, vor allem mit Kindern, eine wirklich lustige Geschichte. An meine Hörspielen-Kindheitsträume kam Columbia nicht ran. Aber was kann sich schon mit den drei Fragezeichen-Fantasien messen…








