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Die Sonnenseiten von Belize

Worauf kann man sich freuen:

  1. Sonne. Meer. Erholung.

    Belize hat selbst während der Regenzeit zwischen April bis November immer wieder sonnige Abschnitte über den Tag. Die Hochsaison ist jedoch in der Trocken- bzw. Winterzeit von Dezember bis März. Die Temperaturen liegen in der Trockenzeit um die 28°C und in der Regenzeit um die 30°C. Die Wintermonate sind jedoch deutlich angenehmer, da ansonsten tropische Schwüle vorherrscht. Diese dunklen Stellen auf dem Foto im Meer sind alles Korallenriffe. Belize beherbergt das zweitgrößte Korallenriff der Welt.

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    Blick auf das Meer mit seinen Korallenriffen von der Strandbar Laizy Lizzard auf Caye Caulker.

  2. Hervorragendes Essen.

    Gut. Neben den weitverbreiteten Bohnen mit Reis und Huhn finden sich viele kreolisch oder mexikanisch beeinflusste Gerichte auf dem Speiseplan. Im Juni findet das Lobster-Festival auf der Insel Caye Caulker statt. Hummer (wenn man ehrlich ist handelt es sich um Langusten) gibt es zu relativ günstigen Preisen und manchmal sogar noch in verschiedenen Größen.

  3. Tropische Inselparadiese.

    Wir waren auf Caye Caulker (gesprochen Key Korker, ˈki ˈkɔrkər), einer kleinen Koralleninsel vor dem Festland von Belize, ungefähr 45min mit dem Wassertaxi entfernt. Es war unser erster Stop in Belize, was ein großer Fehler war. Man möchte hier nicht mehr weg! Das Motto heißt „Go Slow“ und ja,

    alles ist hier etwas langsamer, etwas relaxter etwas ungezwungener. Das bestätigt auch nochmal ein Beitrag von Sarah auf ihrem Blog „Rapunzel will raus„. Sie ist so richtig in diese Reggae-Mentalität eingetaucht. Uns erging es nicht ganz so, aber wir waren leider auch nur einen Tag da. Die gesamte Insel kennt keine asphaltierten Straßen. Gefahren wird mit dem Fahrrad oder Golf-Wagen. Wer wie ich bei unserer Anreise eine Jacke dabei hat, zieht sich schnell den Spott der Einheimischen auf sich, denn auf Caye Caulker wirst du nie eine Jacke brauchen.

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    Caye Caulker ist ein Inselparadies.

  4. Tropische Strandparadiese.

    Belize hat herrliche Inseln. Aber auch das Festland hat traumhafte Strände und tropische Paradiese. Wir waren in Placencia, einer 25km langen und teilweise nur 500m schmalen Landzunge. Hier bricht derzeit ein Grundstücks- und Immobilien-Boom aus. Fast jedes Eck wird derzeit erschlossen und steht mit oder ohne Immobilie zum Verkauf. Richtige Luxustempel stehen dort,  jedoch auch richtige Luxusruinen. Der letzte schwere Hurrikan in Placencia in 2006 und das Platzen der amerikanischen Immobilienblase zum gleichen Zeitpunkt, ließen einige Gebäude im Rohbau stocken. Bis heute sind diese weder abgerissen, noch weitergebaut. Dazwischen finden sich jedoch wahre Villen zu relativ erschwinglichen Preisen.

  5. Maya Tempel.

    Wenn schon die Städte in Belize kaum Kultur und mehr Schattenseiten zu bieten haben, so machen das die vielen Maya Tempel Ruinen allemal wett. Wir selbst waren in Xunantunich in der Nähe von San Ingacio. Das „X“ haben die Mayas als „SCH“ gesprochen. Nach einer kurzen Fährfahrt über den Fluß Mopan und einer kleinen Wanderung von vielleicht 1,5 km steht man auf dieser herrlichen Anlage. Man kann den Tempel bis zu seiner Spitze erklimmen. Ortskundige Führer können gebucht oder aber auch jederzeit auf dem Gelände angesprochen werden. Vor dem Eingang befindet sich auch ein kleines Museum, in dem vieles zur Anlage selbst und dem Leben der Mayas erklärt. Wir fanden es hier sehr beeindruckend.

  6. Unterirdische Höhlenanlagen.

    Am berühmtesten ist sicherlich der sogenannte ATM, Actun Tunichil Muknal. Diese Tour haben wir jedoch nicht gemacht, weswegen ich es hier bei einem Link belasse. Wir sind hingegen in der Nähe des Blue Hole Nationalparks in eine Höhle gestiegen, natürlich mit Guide, in der ein unterirdischer Fluß fließt. Mit aufblasbaren Reifen, in die wir uns setzten, haben wir uns dann ca. 2 Stunden durch diese Höhlen treiben lassen. Cave Tubing nennt sich das und macht sehr viel Spaß. Leider sind meine Fotos allesamt nichts geworden, da mein Handy einfach nicht für Nachtaufnahmen geeignet ist. Es war eine Erfahrung! Wenn man die Helmleuchten ausmachte, in dieser dunklen Stille vor sich hin gleitet, verliert man rasend schnell die Orientierung. Es tropft an verschiedenen Stellen das Wasser von der Decke. Der Fluß plätschert leise durch die hallenden Höhlen und ohne räumliches Sehen verliert man schnell das Gefühl, wo hinten und vorne ist.

  7. Der Zoo von Belize City ist einmalig.

    Das sage ich selten. Aber dieser Zoo ist wirklich sehenswert. Zum einen sind es nur heimische Tiere, die man hier bewundern kann. Zum anderen wurde keines der Tiere für den Zoo gekauft oder gejagt. Meistens sind sie Opfer von Menschen geworden, verletzt gefunden, Waise geworden, als Haustier gehalten und dann verstossen worden, etc. Der Zoo unterhält auch eine Jaguar-Zucht der bedrohten Tiere, die jedoch hinter den Kulissen und unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfindet, damit die Tiere wieder in die Freiheit entlassen werden können. Ich erfuhr mehr über die heimischen Tiere, als mir lieb war. Krokodile? Gleich zwei verschiedene Arten sind heimisch! Jaguar, Puma, Ozelot, Aras, Pelikane, Affen, Tapir, Spinnen, Schlangen…. Und da viele im Zoo aufgewachsen sind, kennen sie die Pfleger und sind fast handzahm. Ich stand noch nie so nah neben einem Jaguar…

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    Dieses Jaguar Mädchen ist 6 Monate alt.

  8. Dschungel.

    Wer nicht der ausgiebige Strandliebhaber ist, mehr Abwechslung braucht und gerne einmal wandert, der findet in Belize Regenwald. Als wir in unserem Dschungelcamp beim Blue Hole Nationalpark übernachteten, erzählten uns die Camp-Betreiber, dass immer wieder Touristen kämen, die gerne einmal im Regenwald übernachten möchten. Ehrlich gesagt, mir reicht eine Wanderung hier völlig. Vor allem weil ich hier nach unserem Besuch im Zoo bereits wusste, was alles herum kreucht und fleucht. Nichts, was ich nachts in meinem Schlafsack finden möchte! Dennoch war die Natur wunderschön. Orchideen, Palmen, Glühwürmchen, Mahagoni, Affen… einfach völlig fremd und anders. Faszinierend! Aber bitte nicht nachts.

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