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Trinidad, das Paradies auf Kuba am Karibischen Meer

Trinidad ist für mich ein Highlight auf Kuba. Mitten in den Bergen der Sierra del Escambray liegt Trinidad. Circa 50.000 Einwohnern hat die alte Kolonialstadt. Der historische Stadtkern ist wunderbar erhalten und restauriert. Trinidad ist berühmt für sein Jahrhunderte altes Kopfsteinpflaster. Tatsächlich sind es europäische Steine, die den spanischen Schiffen auf der leeren Fahrt nach Trinidad als Ballast-Steine dienten, um das Schiff im Meer zu halten. In Trinidad warfen sie die Steine einfach raus und füllten die Schiffe mit Sklaven, Gewürzen, Gold und anderen wertvollen Gütern.

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Die Stadt ist voller bunter Häuser im spanischen Kolonialstil erbaut.. Die Menschen haben vor den Türen und Fensteröffnungen geschmiedete Gitter. So wird man unwillkürlich zum Voyeur bei seinem Gang durch die Innenstadt von Trinidad. Überall sitzen Menschen vor der Türe, hinter den Gittern oder einfach in ihrem Wohnzimmer mit sperrangelweit geöffneten Fensterläden. Das Leben ist weitgehend öffentlich und ob man will oder nicht – man nimmt, wenn auch nur für kurz, daran teil.

Es ist ziemlich schwül und heiß in Trinidad. Jedoch sobald die Sonne weg ist, pfeift der Wind aus den Bergen durch das kleine Kolonialstädtchen. Die Stadt wird von vielen Touristen besucht und bietet daher viele Einkaufsmöglichkeiten für Mitbringsel. Fast täglich ist ein kleiner Krämermarkt in der Straßen der Altstadt aufgebaut, auf dem man von Handtaschen aus Dosendeckeln über Zigarrenknipser bis hin zu Mützen mit Che Guevara drauf alles kaufen kann.

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Am nächsten Morgen sollten wir eigentlich eine Wanderung zu einem der schönsten Wasserfälle des Landes, dem Salto del Caburní, machen. Wir fuhren mit unserem Bus zu einem Treffpunkt, an dem wir in LKWs hätten umsteigen müssen. Nur… die LKs tauchten nicht auf. Und unser Bus durfte aufgrund der schlechten Straßenbedingungen die Strecke nicht befahren. Nach einer Stunde Wartezeit, mehr und weniger aufgebrachten wartenden Gruppenteilnehmern, einem genervten aber entspannten Reiseleiter, der nach 45min anfing, rumzutelefonieren, kam irgendwann die Info, die Wanderung fällt aus. Tja… So ist das auf Kuba. Spontan wurde uns ein anderer Wasserfall als genauso schön verkauft und prompt wurde dorthin gewandert. Wo das war… Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Erst später fand ich am Wasserfall ein Schild. Wir waren am Salto de Javira. Da wir nicht am Salto del Caburní waren, muss ich hier leider an Simone und ihren Blog verweisen.

Wir fuhren mit dem Bus eine ziemlich unwegsame aber ebene Strecke entlang. Dort fanden wir ein Restaurant mitten im Wald. Dahinter kam eine Hängebrücke und schon ging die Wanderung los. Knapp 2,5h waren wir unterwegs, ca. 6 km. Mit einem Spaziergang hatte das nichts zu tun. Wir mussten einige Felsen überqueren, die zum Glück gerade frisch mit einem Geländer ausgestattet waren. Aber ansonsten ging es relativ gut. Nur leider war es durch unseren späten Start schon ziemlich heiß. Wir hatten nicht gerade viel Wasser dabei und die Sonne brutzelte so richtig. Aber die Landschaft war wirklich schön.

Nach dieser Exkursion teilte sich die Gruppe auf. Einige gingen erneut nach Trinidad. Hendrik und ich hingegen fanden, wir hatten uns etwas Entspannung am Meer verdient. So gingen wir in unser schreckliches Hotel Club Amigo Costasur. Ich war noch nie in einem reinen All-inclusice-Hotel, aber auf Kuba habe ich das insgesamt 3 Mal geschafft. Heute weiß ich – nicht meins. Das erste war nicht so schlimm in Santa Clara, da wir nur eine Nacht da waren. Das dritte was zum Abschluss unsere Badeverlängerung, was zwar schimmlige Zimmer hatte, dafür aber einen wirklich freundlichen Service und gute Lage. Der Club Amigo Costasur hingegen hatte einen furchtbaren Service, teilweise eiskaltes Essen und bis auf den Strand war hier eigentlich nichts schön. Aber der war dafür umso schöner!

Karibik, Meer, Trinidad, Kuba

Karibisches Meer bei Trinidad

Und hier noch zum Abschluss ein unverzichtbarer Helfer, der in Trinidad stark zum Einsatz kam: Bite away, der Mückenstichheiler! Das Ding ist ein echter Heilsbringer gewesen! Ich hatte den schon vor längerer Zeit gekauft und wusste, das er gut funktioniert. Aber in Trinidad und bereits in der Nacht zuvor in Santa Clara waren unglaublich viele blutwütige Mücken und Mosquitos unterwegs… Fast niemand wurde verschont. Dieser „Bite away“ist ein echter Glücksfall! Ich verdiene auch (noch) keine Provision mit dem Tipp 🙂

8 Gedanken zu “Trinidad, das Paradies auf Kuba am Karibischen Meer

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