Routing: Long Beach (KLGB) – San Carlos (KSQL)

KLGB-KSQL

Die Route des ersten Fluges der Reise führte uns von Long Beach (KLGB oder kurz LGB) nach San Carlos (KSQL – SQL). Dazu mussten wir nach dem Start direkt durch den Luftraum von LA, was ich ja während des Checkouts bereits in beide Richtung einmal übte.

Ich wählte dazu bei bestem VFR Wetter (cavok) die Special Flight Rules Route in 4500ft. Nach dem das Gepäck verstaut war und wir den üblichen Long-Beach-Clearance/Ground-Tanz im Funk hinter uns gebracht hatten, ging die Rundreise also fliegerisch los: Com 1 auf 119.4, warten bis die Frequenz frei ist und dann ging es los: „Long Beach Tower, Diamond Star 825 uniform sierra, holding short two five left at delta, request straight out departure“, „Diamond Star 825US, 25L at D, cleared for take-off, straight out depature approved“.

Die Final Checklist durchgearbeitet und dann hieß es „take off power set, … air speed alive“ und einige Sekunden später waren wir unterwegs Richtung San Carlos.

Die Positionsmeldungen, die durch den LAX-Luftraum B erforderlich sind, setzte ich konzentriert ab und über Santa Monica VOR ging es dann mit genügend lateralem Abstand zum B airspace an der Küste entlang Richtung „Sillicon Valley“.

Der Flug war ruhig und verlief wie geplant. So wie man es als Pilot mag. Für den Anflug auf San Carlos entschied ich mich über die Berge hinter Santa Cruz ins „Valley“ zu fliegen und westlich am Luftraum C von San Jose vorbei den Anflug auf San Carlos zu starten. In ca. 15NM Entfernung rief ich San Carlos Tower, der uns mit „Straight in Approach 30, report 5 mile final“ auf den Anflug schickte.

Da ich westlich von San Jose airspace flog, wurde der „Straight in“ doch zu einer Base/Final Kombination, die auch vom Tower auf dem Radar bemerkt wurde „5US, are you familiar with San Carlos? Looks like you are approaching Palo Alto“, „Turning final 30 now, 5US“ war meine knappe Antwort. „Roger“. Ich war in der Tat noch nie in San Carlos und nicht „familiar“ – hatte aber bei der Recherche zur Reise auf Youtube und GoogleMaps den Flughafen lokalisiert und mir war klar, dass ich zu weit westlich war.

Sich auf unbekannte Flugplätze via Airnav, GoogleMaps und Youtube (für viele amerikanische Plätze gibt es Hobbyaufnahmen von GoPro-Besitzern) vorzubereiten, ist sehr hilfreich. Wie immer gilt natürlich „not for navigation“. Dafür sollte man sich dann auf die offiziellen Karten und seine Augen (VFR) oder Instrumente (IFR) verlassen.

Zum „5 Mile final“-Report kam es nicht, da wir kurz davor schon die Landing Clearance bekamen: „5US, Runway 30 cleared to land“

Mit der Landung war ich zufrieden – auf den Anflug war ich ein bisschen stolz. „straight in approaches“ sind für VFR-Flieger ja nicht an der Tagesordnung, so dass die Höheneinteilung etwas schwieriger als mit Platzrunde ist. Nach der Landung rollten wir dann nach rechts auf den „transient parking space“, wo wir dann Fuel orderten und uns um die „Ground Transportation“ nach San Francisco kümmerten. Zum Glück war das sehr einfach, da der Ladenbesitzer neben nützlichem Piloten-Zubehör auch Transportleistungen verkauft. Hans, ein Italoamerikaner, fuhr uns für knapp $75 direkt zu unserem Hotel Nähe Union Square.

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